Umso überraschter - und zwar leider im negativen Sinn - war ich, als ich heute mein bestelltes Android-Tablet ASUS EeePad Transformer TF101 mit Honeycomb 3.2.1 in den Händen hielt. Dabei handelt es sich defintiv um eines der besseren Android-Tablets.
Nun kann ich dem Gerät kaum vorwerfen, dass ich mich mittlerweile sehr an die intuitive Bedienung von iOS gewöhnt habe, auch auf dem iPad meiner Frau. Das erste, was ich mir gewünscht habe, war eine iOS-Tastatur. Nicht, dass sie unbedingt besser wäre - aber daran gewöhnt man sich halt so verdammt schnell!
Bei der Benutzung des Geräts fiel mir dann aber schnell auf, dass es sich einfach nicht so "smooth" anfühlte wie iOS. Abgesehen von der grundsätzlichen Bedienungslogik, an die man sich ja gewöhnen kann und die ein Tablet-Einsteiger u.U. nicht anders kennt, "klebte das user interface einfach nicht so schön an den Fingern", wie @marinesetwas immer zu sagen pflegt. Beim Smartphone war ich da nie so ganz seiner Meinung - aber hier auf dem Tablet fand ich den Unterschied zu iOS frappierend.
Ich habe als Beispiel einmal die Twitter-App gefilmt:
Ich hoffe, man sieht und versteht, was ich meine?
Was mir noch auffiel ist, dass kaum eine der Apps, die ich mir angeschaut habe, wirklich auf das Tablet-Format hin optimiert war. Das waren mehr oder weniger Smartphone-Apps in groß. Wenn sich dann z.B. Eingabefelder für e-mail-Adressen über die komplette Bildschirm-Breite ziehen sieht das eher albern aus.
Daher geht das Transformer-Tablet morgen leider zurück. Leider, weil ich gehofft hatte, hier wieder etwas "Kontakt" zu Android zu bekommen und am Ball zu bleiben, was die Entwicklung angeht - bei einem Tablet benötige ich Musik-Sync usw. nicht. Leider, weil es ein günstiges Schnäppchen war. Aber in dieser Form ist Android auf dem Tablet wirklich (noch) nichts für mich - da ich weiß, um wieviel besser es geht.
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